Foto: Jules* / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Bildausschnitt verändert
HÜTE DEINE FEINDE
Konflikte auf die Schafweide
Zwei Seiten. Ein echter Konflikt. Bis 1.000 Schafe. Ein gemeinsames Ziel.
Was passiert, wenn Gegner plötzlich ein Team sein müssen?
Keine Talkshow.
Keine Kommentarspalte.
Kein „Wer hat recht?“
Stattdessen bekommen beide Seiten dieselbe Aufgabe: Gemeinsam mehrere hundert Schafe ans Ziel bringen. Beim echten Schäfer sieht es so einfach aus, weil ein Hund die Arbeit von 20 Schäfern macht.
Wer hört zu? Wer führt? Wer blockiert? Wer kann die gute Idee des Gegners akzeptieren?
Erst gemeinsam handeln. Dann miteinander reden.
WELCHE KONFLIKTE GEHÖREN AUF DIE SCHAFWEIDE?
Zum Beispiel:
Zerstrittene Nachbarn.
Klimaaktivisten & Landwirte.
Arbeitnehmer & Unternehmensleitung.
Polizei & Protestbewegung.
Bürgerinitiativen & Projektverantwortliche.
Familien, Vereine oder Gruppen, die sich festgefahren haben.
Und natürlich Konflikte, auf die wir selbst noch gar nicht gekommen sind.
Entscheidend ist nur:
DER KONFLIKT MUSS ECHT SEIN.
WARUM SCHAFE?
Eine Schafherde interessiert sich nicht dafür,
wer angefangen hat,
wer recht hat,
wer links oder rechts ist,
wer Chef, Aktivist, Polizist oder Nachbar ist.
Sie reagiert nur darauf, wie Menschen miteinander handeln.
Wer führt?
Wer hört zu?
Wer blockiert?
Wer kann die gute Idee des Gegners akzeptieren?
Wer übernimmt Verantwortung?
Die Schafe diskutieren nicht über euren Konflikt.
Sie geben euch Feedback auf eure Zusammenarbeit.
DIE IDEE KAM NICHT AM SCHREIBTISCH.
Ein Erblasser hatte seine Familie, die dabei war, sich gegenseitig zu zerlegen, zu einem ungewöhnlichen Ritual verpflichtet:
Einmal im Jahr gemeinsames Teambuilding.
Dieses Jahr:
Schafe hüten.
Menschen mit einer konfliktreichen Geschichte.
Eine Herde.
Eine gemeinsame Aufgabe.
Und es funktionierte.
Das Schafehüten-Teambuilding war ein voller Erfolg.
Danke an Chris von Teambuilding Now, der dieses außergewöhnliche Familienteambuilding möglich gemacht hat.
Und daraus entstand die Frage:
Warum nicht auch andere festgefahrene Konflikte auf die Schafweide schicken?
WARUM GERADE JETZT?
Wir leben in einer Zeit, in der Konflikt Aufmerksamkeit erzeugt und Gewinne bringt.
Empörung bringt Reaktionen.
Zuspitzung bringt Klicks bringt Werbeeinnahmen.
Polarisierung hält Menschen länger auf Plattformen.
Aktuelle Forschung zeigt, dass engagement-basierte Feeds moralisch aufgeladene, emotionale und toxische Inhalte stärker ausspielen und damit auch die Wahrnehmung politischer Feindseligkeit erhöhen. Nature
Die Aufmerksamkeitsökonomie gewinnt an Konflikten.
Eine gespaltene Gesellschaft verliert Handlungsfähigkeit.
HÜTE DEINE FEINDE versucht das Gegenteil.
Nicht den Konflikt weiter anheizen.
Nicht die andere Seite besiegen.
Sondern ausprobieren, ob Menschen trotz echter Gegensätze wieder gemeinsam handeln können.
Erst gemeinsam handeln. Dann miteinander reden.
SO LÄUFT ES AB.
1. Konflikt einreichen
2. Vorgespräch
3. Gemeinsam Schafe hüten
4. Danach reden
Keine Grundsatzdiskussion.
Kein „Wer hat recht?“
Sondern führen, zuhören, reagieren, Verantwortung übernehmen.
Danach reden
Erst nach dem Schafehüten wird gemeinsam reflektiert:
Was hat funktioniert?
Wo hat es geklemmt?
Was hat überrascht?
Und was bedeutet das für den eigentlichen Konflikt?
Niemand muss danach seine Meinung geändert haben.
Niemand muss Freundschaft schließen.
Der Ausgang ist offen.
WO FINDET „HÜTE DEINE FEINDE“ STATT?
Der Konflikt bestimmt nicht zwingend den Ort.
HÜTE DEINE FEINDE kann an geeigneten Schafstandorten in ganz Deutschland, Luxemburg und im Raum Paris stattfinden.
Je nach Situation treffen sich beide Seiten dort, wo der Konflikt entstanden ist – oder bewusst an einem neutralen Ort.
Denn manchmal hilft genau das:
Raus aus dem gewohnten Konfliktfeld.
Rein in eine neue Situation.
Entscheidend ist nicht der Ort.
Entscheidend ist, dass beide Seiten bereit sind, sich auf die gemeinsame Aufgabe einzulassen.
MEDIENBEGLEITUNG GEHÖRT DAZU.
HÜTE DEINE FEINDE ist nicht nur ein Teambuilding.
Es ist auch ein öffentliches Experiment über Konflikt, Zusammenarbeit und die Frage, ob Menschen trotz echter Gegensätze wieder gemeinsam handeln können.
Deshalb sollen ausgewählte Durchführungen journalistisch begleitet werden.
Möglich sind zum Beispiel:
Foto. Video. Interviews. TV. Print. Online-Berichterstattung.
Die grundsätzliche Bereitschaft zur Medienbegleitung ist Voraussetzung für die Teilnahme.
Vor jedem konkreten Termin wird transparent geklärt,
welche Medien beteiligt sind,
welche Aufnahmen entstehen
und wie das Material verwendet werden soll.
Keine versteckte Kamera.
Keine Bloßstellung.
Kein Reality-TV.
Im Mittelpunkt stehen die Menschen, der Konflikt und die Frage, ob gemeinsame Handlung wieder möglich wird.
KLARE GRENZEN.
Konflikt ist ausdrücklich erwünscht.
Unterschiedliche politische, gesellschaftliche oder persönliche Positionen gehören zum Experiment.
Aber:
Konflikt ja. Entmenschlichung nein.
Nicht akzeptiert werden:
Gewalt oder Gewaltandrohung
Einschüchterung
persönliche Herabsetzung
rassistische, sexistische oder andere menschenfeindliche Angriffe
bewusstes Sabotieren der gemeinsamen Aufgabe
Alle Beteiligten müssen bereit sein,
die andere Seite während des Experiments als gleichberechtigte Teilnehmer zu behandeln,
sich an die Sicherheitsregeln zu halten
und während des Schafehütens zunächst die gemeinsame Aufgabe in den Mittelpunkt zu stellen.
Harte Gegensätze dürfen bleiben.
Die Würde des anderen ist unantastbar. (Art. 1 GG)
WER STECKT DAHINTER?
Mein Name ist Hanspeter Etzold.
Seit vielen Jahren führe ich bundesweit Schafehüten-Teambuildings für Unternehmen und Organisationen durch.
Dabei wird sehr schnell sichtbar, wie Gruppen tatsächlich funktionieren:
Wer übernimmt Führung?
Wer hört zu?
Wer vertraut?
Wer blockiert?
Wer übernimmt Verantwortung?
Unter den bisherigen Teilnehmern waren Führungsteams, Organisationen und auch ein Bundesliga-Team. Über das Schafehüten-Teambuilding wurde bereits in nationalen und internationalen Medien berichtet.
Mit HÜTE DEINE FEINDE möchte ich diese Erfahrung auf eine neue Frage übertragen:
Was passiert, wenn nicht ein Team, sondern zwei Gegner gemeinsam Verantwortung übernehmen müssen?
Nicht um den Konflikt künstlich aufzulösen.
Sondern um herauszufinden,
ob Zusammenarbeit möglich bleibt, obwohl der Konflikt bestehen bleibt.
Hanspeter Etzold
Schafehüten Teambuilding
WELCHER KONFLIKT GEHÖRT AUF DIE SCHAFWEIDE?
Ihr steckt selbst mitten in einem Konflikt?
Oder ihr kennt zwei Seiten, bei denen ihr denkt:
Die müssten eigentlich einmal gemeinsam Schafe hüten.
Dann meldet euch.
Erzählt uns kurz,
wer sich gegenübersteht,
worum es geht,
warum der Konflikt festgefahren ist
und weshalb ihr euch vorstellen könnt, dieses Experiment zu wagen.
