Top10 💉VaccinationCovid: Lost days, lost lives - Deutschland langsamer als viele EU-Staaten

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Kleinststaaten wie Gibraltar, Monaco… werden in der Grafik nicht berücksichtigt.

Wie die nachfolgende Grafik zeigt wird in Deutschland langsamer geimpft - nicht nur langsamer als auf der ganzen Welt, sondern auch langsamer als bei unseren europäischen Nachbarn.

Ich hatte immer gedacht die Impfstoff-Entwicklung ist der harte Brocken. Auf die Jahrhundert-Krise, die schwerste Krise seit 1945, würde nun auch eine Jahrhundert-Antwort folgen, wenn erst einmal die Impfung da ist.

Ich hatte gedacht, es würde vielleicht nicht Tag und Nacht geimpft werden,aber wenigstens auch am Wochenende, um das Virus tot zu kriegen. Nein. Fehlanzeige. Es geht alle seinen bürokratischen Gang. Zur Impfung gibt es bestimmt 10-15 Zettel (habe die Impfzettel einer zu impfenden Ärztin selbst durchgeblättert), das Gesundheitsamt hat nach dem Wochenende immer noch keine genauen Zahlen - und noch viel schlimmer: wahrscheinlich werden am Wochenende auch keine Corona-Patienten in Quarantäne geschickt, und das Virus kann sich munter ausbreiten…

Und aus irgendwelchen Gründen kommen die Impfungen nicht voran. Wenn die EU schuld wäre, müssten unsere EU-Nachbarn genau so langsam sein…Fehlanzeige. Spanien, Polen, Rumänien… viele sind schneller.

Die Pandemie wirft alles über den Haufen: Leben, Gesundheit, Berufe, Unternehmen - außer die Bürokratie. Die bleibt anscheinend wie sie ist. Als Fast-Koblenzer trifft man ja doch immer wieder Leute aus den zentralen Bundeswehr-Einrichtungen in Koblenz, z.B. Beschaffung. Am Küchentisch oder beim zweiten Weinchen hört man da dann Geschichten über Arbeitsorganisation und Effizienz in dem Laden, da stellen sich die Nackenhaare nicht nur quer, sondern fallen gleich aus.

Vielleicht läuft die Impfung deshalb bei uns so schleppend, weil es eben auch in anderen Behörden so zugeht. Oder? Bisher kam meines Wissens aus keinem Ministerium der Versuch einer schlüssigen Antwort, warum das so lahm… läuft. Wo Informationen fehlen, entstehen Gerüchte.

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Top10 💉VaccinationCovid: Lost days, lost lives / beim Impfen kein What ever it takes / Cent schlau, Euro doof

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Die Kanzlerin warnt davor, dass auf den letzten Metern der Pandemie noch zu viele Menschen sterben könnten. Deshalb soll der Lockdown nicht gelockert werden.

Das ist sicherlich richtig. Richtig ist aber auch, dass viele Menschen sterben werden, weil sie nicht rechtzeitig geimpft werden konnten. Wer heute nicht geimpft wird, kann in drei Wochen tot sein.

Dass es eine Impfung überhaupt gibt, ist ein Wunder und eine tolle Leistung der sonst viel gescholtenen Pharmakonzerne. Dass wir uns in Europa den Stoff gemeinsam beschaffen, ist ebenfalls ein Ausdruck von Reife. Gemeinsam sind wir stärker und nur gemeinsam werden wir dieses teuflische Virus los.

Gut gemeint heißt nicht gut gemacht. Dass wir Europäer sorgfältig geprüft haben und daher später angefangen haben - das spricht für uns. Dass wir aber unsere Bestellungen und das Hochfahren von Produktionsanlagen aus falscher Sparsamkeit vertrödelt haben, ist ein Armutszeugnis. 27 Staaten konnten sich nur spät einigen und wollten so billig und risikolos wie nur irgend möglich einkaufen. Das funktioniert bei ALDI, aber nicht wenn wir die Impfstoffhersteller mehr brauchen als die uns. Deshalb liefern die lieber dort zuerst aus, wo früher bestellt wurde und mehr bezahlt wird. Siehe Tabelle.

Zur falschen Sparsamkeit der EU-Kommission und des Europäischen Rats fällt mir nur ein: Cent schlau, Euro doof. Der Lockdown in Deutschland kostet allein 3,5 Mrd. pro Woche.

Warum gab es bei der Impstoffbestellung kein What ever it takes-Moment? Viel schnell Impfstoff kaufen und gmeinsam mit den Herstellern Produktion hochziehen. Es geht nicht darum, den Serben, Seychellen, Amis, Briten… das Zeug wegzukaufen, sondern für alle den Kuchen größer zu machen, indem man kauft & investiert.

Dazu hätte man das Okay aller 27 EU-Staaten gebraucht. Irgendein Orban oder Kaczynski oder sonstwer war dagegen. Deshalb hat man sich im Europäischen Rat auf einen faulen Kompromiss und ganz kleines Karo geeinigt. Und das Sterben geht weiter.

Europa ja - aber bitte besser!

#Impfspiegel 29.1. #VaccinationNation: Verlorene Tage sind verlorene Leben!

Quelle: ourworldindata.org

Quelle: ourworldindata.org

Das Virus zu besiegen, ist Teamwork. Das Virus muss global besiegt werden.

Die Idee gemeinsam Impfstoff für TeamEU zu kaufen, ist gut. Doch leider besch…eiden umgesetzt. Die EU-Verhandlungsbeauftragte Sandra Gallina musste 27 Okay’s von nationalen Regierungen einholen. Europa sprach nicht mit einer Stimme. Das kostete wertvolle Zeit. Gleichzeitig wollte die EU die niedrigsten Preise und das kleinste Haftungsrisiko. Wenn die USA u.a. bis doppelt so viel pro Impfdosis bezahlen und das Haftungsrisiko voll übernehmen, warum sollten dann die Konzerne nicht zuerst in die USA und in andere Länder liefern?

Geiz ist schon lange nicht mehr geil. Geiz kostet Leben.

Die europäische Bevölkerung bis zum Sommer durchzuimpfen erscheint nicht mehr möglich. Die Kommission muss sich etwas einfallen lassen. Es droht ein zweites verlorenes Jahr!

Die ForscherInnen in Mainz und weltweit haben schneller geliefert als erhofft. Die europäische Uneinigkeit und Zaghaftigkeit machen viele Hoffnung wieder zunichte.

Wer die lange Story lesen will: https://www.politico.eu/article/europe-coronavirus-vaccine-struggle-pfizer-biontech-astrazeneca/

#Impfversagen - TeamEU: Idee gut, Umsetzung Missmanagement!? - US: 100 Tage 100 Millionen

Die Bundeskanzlerin stimmt auf ein weiteres verlorenes Jahr ein. Bis Mitte September soll jeder geimpft werden können. Vor ein paar Wochen hörte sich das noch anders. Jens Spahn versprach nach Ostern Impfen für alle. Dann im Sommer. Jetzt im September.

Die einen kämpfen um ihr Leben, die anderen um ihre Existenz. Die deutsche und europäische Lahmarschigkeit gehen weiter. BER, Ahnungslosigkeit bei Abgastricksereien, BAFIN/Wirecard und jetzt #Impfversagen.

Wir stecken in einer Jahrhundert-Krise. Von einer Jahrhundert-Anstrengung hört man nur aus Israel - nicht aus Deutschland, nicht aus der EU. Es ist ein riesiger Erfolg, dass wirksame Impfstoffe bereit stehen. Das ist nicht selbstverständlich. Die Impfstoffe sind da, aber fast nichts passiert. Wo klemmts beim europäischen Teamwork?

Die nationalen Regierungschefs bestimmen seit langem, wo es in Europa lang geht. Der Europäische Rat ist eine Black Box. Niemand weiß wie die was warum beschließen. Die Kommission spurt. Das Parlament lässt sich düpieren. Man kannte bislang noch nicht einmal die Verträge der EU mit den Pharmakonzernen.

Der Wille der Bürgerinnen und Bürger prallt ab. Siehe Ursula von der Leyen. Bei der Europawahl standen Frans Timmermanns und Manfred Weber zur Wahl. Gewonnen hat Ursula von der Leyen in den Hinterzimmern des Europäischen Rats.

Hoffentlich kann Frau von der Leyen beim Impfen bald liefern. Die Menschen in Europa (nicht nur die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr) wollen Ergebnisse statt schöner Worte von Frau von der Leyen..

Warum #Impfversagen?

  1. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Die EU hat hat viele Millionen Dosen Impfstoff eingekauft, aber später als andere. Israel, UK, USA kauften sich schon im Juni/Juli ein, die EU leider erst ab August. Und dann auch noch bei den falschen. Das konnte man damals jedoch nicht wissen.

  2. Risikoscheu: Mit BiontechPfizer und Moderna hat man erst im November Verträge abschlossen. Die beiden Konzerne haben zuvor sensationelle Testergebnisse hingelegt. US und UK haben schon im Juli gekauft. Problem war: wer haftet für eventuelle Impfschäden? Die EU oder PfizerBiontech? Beeilt hat man sich von europäischer Seite dagegen bei AstraZeneca und Samofi, aber die können aktuell (vielleicht) nicht oder erst Ende des Jahres liefern.

  3. Risikoscheu: Wieder die Haftung? Ärzte in Deutschland, die freiwillig am Wochenende impfen wollen, haften persönlich für Impfschäden. Tolle Motivation.

  4. falsche Sparsamkeit (Cent-klug, Euro-blöd) : Die USA unter dem bekennenden Covidioten Trump haben 18 Mrd. Dollar für Impfstoff-Forschung locker gemacht - die EU 2,7 Mrd. Euro. Von nichts, kommt nichts.

  5. Sandra Gallina: Muss wirklich eine ehemalige Dolmetscherin die Verhandlungen mit beinharten Pharmakonzernen führen????? Der Chef von Sanofi droht im Mai 2020 mit America First bei der Impfstoffauslieferung. Danach kauft sich die EU bei ihm ein. Auf einen Bluff hereingefallen?

  6. Sanofi: spart an Forschern, scheitert am Impfstoff. Vorerst. Vor ein paar Tagen wurde bestätigt, dass man 1700 Arbeitsplätze auch in Forschung und Entwicklung in Europa killen will.

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Bloomberg Vaccine Tracker

Bloomberg Vaccine Tracker

TeamEU im Covid-Vergleich: zu langsam, nicht so krank, nicht so gut

Die EU-Kommission hat leider nur das gemacht, was die Nationalstaaten entschieden haben: zu viel beim Impfstoff Kaufen gespart und auf das falsche Pferd gesetzt (Sanofi). Parlamentarische Kontrolle findet kaum statt. Das Europaparlament ist keine Leistungspeitsche, sondern erscheint wie ein zahnloser Tiger. Europaabgeordnete dürfen post factum gerade mal geschwärzte Verträge lesen.

Israel zahlt Biontech 28 USD pro Dosis, die EU nur 12 €.

Macron (Sanofi pushen) und Kaczynski (an der falschen Stelle sparen) haben sich durchgesetzt. Leidtragende sind die Risikogruppen, ArbeitnehmerInnen, UnternehmerInnen… Wer heute nicht geimpft worden ist, kann in 2-3 Wochen tot sein.

Tiemo Wölken, Europaabgeordneter

Tiemo Wölken, Europaabgeordneter

Das Impfen kommt nur langsam voran.

Quelle: Our World in Data

Quelle: Our World in Data

Die EU steht zwar hinsichtlich Infektionen und Todesfällen nicht so schlecht da, aber gut kann man das auch nicht nennen.

Quelle: Ourworldindata

Quelle: Ourworldindata

Quelle: Ourworldindata

Quelle: Ourworldindata

Systematische Müllabfuhr: Traditionalisten sind die Idioten unserer Zeit

Danke für das Foto @Kevin Wolf on Unsplash

Danke für das Foto @Kevin Wolf on Unsplash

"Der Traditionalist ist der Idiot unserer Zeit." (Gabor Steingart, ex-Spiegel, ex-Handelsblatt, Sprüche klopfender Medienunternehmer)

Die Schäferei ist auch kein Ponyhof. Natürlich schient die Schäferin gebrochene Beine, versorgt offene Klauen und impft, doch gegen schwere Erkrankungen und Alter ist kein Kraut gewachsen. Diese Tiere müssen sterben, damit es Platz für neue gibt. Die Natur geht sehr unbarmherzig mit kranken und alten Wildtieren um. Sie verhungern elendig (weil mit dem Alter die Zähne verloren gehen) oder werden gefressen. Dies ist der ewige Kreislauf der Natur: es ist ein Kommen und Gehen. Nichts sich sicher, außer dass es ein Ende gibt.

„Wer A sagt, der muss nicht B sagen." (Bert Brecht) = was von all dem, was wir heute tun, würden wir nicht mehr neu beginnen, wenn wir es nicht schon täten.

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Das Team muss schnell lernen, um die Schafherde vor Sonnenuntergang in das Gatter zu bringen. Dazu müssen alte Vorstellungen aufgegeben werden. Manche Teams glauben zum Beispiel Führung bestehe hauptsächlich darin, die Tiere anzutreiben. Andere glauben führen heißt wie ein Verkehrsschild in der Gegend herumzustehen und irgendwie die Richtung anzuzeigen. Nein, führen heißt aktiv sein, locken und auch selbst vorausgehen.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Jedes Jahr dasselbe Ritual: gute Vorsätze. Diese überleben meistens nicht die ersten vierzehn Tage des Neuen Jahres. Die Hersteller von Nikotinpflaster zur Raucherentwöhnung haben um den Jahreswechsel Hochsaison. Danach flaut die Nachfrage wieder ab. Ähnlich verhält es sich oft mit neuen Initiativen und neuen Programmen im Unternehmen. Die MitarbeiterInnen leisten vielleicht keinen offenen Widerstand, doch niemand ist auf neue Aufgaben on top der bestehenden Aufgaben erpicht. Man hält die Füße still und wartet bis auch diese Erneuerungsoffensive und der Elan eingeschlafen ist. Doch wer Neues machen möchte, muss altes erst einmal los werden und Platz für Neues schaffen.

Bevor wir fragen, was wir schneller, billiger, schneller...machen sollten, sollten wir die motivierende Frage stellen:

  • was sollten wir überhaupt nicht mehr tun?

  • erfüllt dieser Ablauf noch seinen Zweck oder ist er zum Ritual geworden, zum Formalismus verkommen?

  • sind IT, Berichtswesen, Admin… Dienerinnen des Hauptzwecks der Organisationen oder haben sie ein Eigenleben entwickelt, das nach immer mehr Aufmerksamkeit und Ressourcen (Turf war) giert?

Bis zur Corona-Pandemie war es in vielen Organisationen undenkbar, virtuelle Meetings einzuberufen. Die Pandemie kommt und alle fragen sich, warum haben wir nicht schon viel früher 15 Minuten auf Zoom gesprochen anstatt einen Tag lang zwischen A und B hin- und herzufahren und dann ein paar Stunden lang Monologen zuzuhören.

inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Systematische "Müllabfuhr" - Systemerneuerung

„Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.”

Danke für das Bild von genielutz auf Pixabay

Danke für das Bild von genielutz auf Pixabay

„Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.” (Albert Einstein)

Auch die Schäferin muss ihre Schäfchen beurteilen. Nicht nach allgemeinen Kriterien, sondern nach den Aufgaben eines Schafes: Widerstandsfähigkeit, Reproduktion, Mütterlichkeit… (es gibt unter den Schafen auch gute und schlechte Mütter, solche, die sich um ihren Nachwuchs kümmern und solche, bei denen der Schäfer die Lämmer mit der Flasche aufziehen muss).

Beurteilen = nach konkreten Aufgaben, nicht nach allgemeinen Kriterien, kontinuierlich und nach Beobachtung bei kritischen Ereignissen

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Das Team muss vor allem beurteilen können, welche Schafe Leitfunktionen haben und welche nur mitlaufen. Es ist Zeitverschwendung, die Mitläufer-Schafe zu locken. Es kommt darauf an die Führungsschafe zu erkennen und zu locken. Das Leitschaft ist das agilste, das vorne läuft, aber nicht ganz vorne (dort ist es am gefährlichsten). Es schaut und sucht nach einer Lücke und büxt dann aus. Der Rest der Herde hinterher.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Gute Leute wollen wissen, wo sie stehen, und brauchen Feedback für konkrete Leistungen, aber nicht nach allgemeinen Kriterienkatalogen. Dies ermöglicht Spitzenleistung.

inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Die Leistungsbeurteilung

Leadership is calmness under stress

danke @successpictures

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Geld und Macht verändern nicht den Charakter. SIe bringen ihn zum Vorschein.

Die Schäferin braucht Geld wie Heu. Im wörtlichen Sinn. Ein Schaf braucht ca. 10 kg Gras am Tag, um satt zu werden. Bei 1000 Schafen müssen also 10 Tonnen Gras pro Tag durch die Kehle, um die Herde satt zu kriegen. Stand Winter 2021: die letzten drei Jahren waren zu trocken und viele Schäfer mussten aufgeben (Klimawandel). Schäfer brauchen also auch ein Heu-Operating Budget: wie viel Gras und Heu ist mindestens nötig, um die Herde satt zu bekommen. Freie Fläche ist in Deutschland jedoch ein knappes Gut

Operating Budget = das Mindeste, um den Betrieb am Laufen zu halten

Innovation Budget = Maximum an Ressourcen, um eine Innovation erfolgreich zu machen

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Das Team führt die Schafe nicht nur von A nach B, sondern muss sie unterwegs auch satt kriegen. Von erlaubten Flächen. An so manchen Leckerbissen rechts und links des Weges müssen die Schafe vorbeigelotst werden. DIe Gier der Schafe muss gekontert werden. Vom Bauern stehlen kommt natürlich nicht in Frage. Mit dem Motto "Geht der Bauer schlafen, gehört der Acker den Schafen." kommt heute kein Schäfer mehr durch.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Wie ein Schäfer muss jedes Unternehmen Kosten im voraus planen und auch Worst Cases antizipieren und dafür vorsorgen: Leadership is calmness under stress funktioniert nur, wenn in den fetten Jahren Vorräte für mögliche magere Jahre angelegt werden. Mit Überraschungen ist immer zu rechnen. Siehe Pandemie

inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Budget und Budgetierung

Do less to achieve more

Danke @successpictures

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Jede hat zu führen, wenigstens sich selbst. Wer sich selbst nicht führen und managen kann, sollte nicht mit Führungsaufgaben auf andere Personen losgelassen werden.

Wenn Menschen mit einem normalen Job, also meistens WissensarbeiterInnen, auf einen Schäfer treffen, fällt irgendwann die Bemerkung: “Der ist ja völlig tiefenentspannt.” Vielleicht liegt es an den Tieren oder an der Natur. Der Aufenthalt im Wald entspannt.

Was auch entspannt sind persönliche Arbeitsmethoden, die aus einem Berg von Aufgaben die wesentlichen Dinge herausziehen helfen. Die Aufgaben, die auf einen zukommen oder die man sich selbst auflädt, sind zu sammeln, zu ordnen und zu strukturieren. Gleichartige Jobs oder Aufgaben, die in einem Aufwasch erledigt werden können, sollten nach Möglichkeit gebündelt werden. Man kann jemanden fünfmal am Tag anrufen und loswerden, was einem gerade durch den Kopf geht, oder man bereitet sich auf das Gespräch vor und führt ein einziges Gespräch, in dem alle Dinge geklärt werden. Manche Dinge erledigen sich auch von selbst oder sind mit einer kurzen klaren Email schneller erledigt.

Wer vor einem Berg von Aufgaben steht, sollte eine innere oder reale Checkliste durchgehen und sich die folgenden Fragen stellen.

Regeln für eine verbesserte Zeitnutzung:

  • Soll man das überhaupt tun? wichtig oder unwichtig? Unwichtiges landet im Müll.

  • dringend oder nicht?

  • selber machen oder delegieren?

Eine weitere wichtige Arbeitshilfen ist ein System zur Wiedervorlage von nicht dringenden Aufgaben, die aber ab einem bestimmten Zeitpunkt dringend werden könnten und dann weiter bearbeitet werden sollen. Nicht früher. Möglicherweise hat sich die Aufgabe nämlich vorher schon von selbst erledigt. Außerdem verleiht eine knappe Frist Fügel: die Aufgabe ist unter Zeitdruck schneller erledigt als wenn man alle Zeit der Welt hat. Dann füllt diese Aufgabe nämlich auch alle Zeit der Welt.

Besonders viel Zeit fressen oft Chefs und Kollegen. Diese sollten so geführt und gelenkt werden, dass sie die eigenen Ziele zu erreichen helfen. Das bedeutet, die Interessenlage des anderen zu verstehen, auf den Stärken der anderen aufzubauen und in ihrer Sprache zu sprechen. Der Schäfer bringt das Leitschaf dazu, ihm zu folgen und somit die gesamte Herde in die richtige Richtung zu bewegen, indem er ihm das eine oder andere Leckerli zukommen lässt.

Wer Aufträge erteilt, sollte Feedback verlangen, sprich die Aufgabenstellung sollte wiederholt werden und die Aufgabenerfüllung sollte zurückgekoppelt werden. So wissen beide Seiten, dass man über dasselbe spricht und dass nichts verloren geht. In lebenswichtigen Situationen wie im Operationssaal oder im Flugzeugcockpit ist das daher Normalität.

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Auch hierbei geht es vor allem darum, die Aufgaben in wichtig und unwichtig, dringend und “eilt nicht” zu sortieren und die wichtigen und dringenden Aufgaben im Team zu teilen. Ein Team, das die Prioritäten erkannt hat und sich um die kümmert, hat einen ganz lässigen und entspannten Tag im Gegensatz zu denen, die sich mit Nachrangigkeiten befassen und die wesentlichen Aufgaben aus dem Auge verlieren.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Wer Prioritäten setzen kann und sich darauf konzentriert und anderes sein lässt (Nein sagen können), kann ein ruhiges Leben führen und dabei viel erreichen. Wer dagegen alles wegarbeitet, was bei ihr auf dem Schreibtisch landet, wird keine ruhige Minute mehr haben. Viel Arbeit und dabei erreicht.


inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Persönliche Arbeitsmethodik

Job Design: one woman, one big job

Danke @facebook.com/officialsuccesspictures

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In den Fabriken des 19. und 20 Jahrhunderts organisiert(e) die Arbeit den Menschen (und gibt den Takt vor 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Erholung - für die Männer - ?!, 8 Stunden Schlaf). In der Wissensgesellschaft, wo Informationen getauscht und neues Wissen produziert wird, kann/sollte der Mensch bestimmen, wie er arbeitet.

Die Hütehündin ist die wichtigste Arbeitskraft des Schäfer. Sie ersetzt 10 Schäfer. Der Schäfer gibt ihr herausfordernde Hüteaufgaben, die sie fordern, aber nicht überfordern. Der Eifer eines guten Hütehundes ist so unersättlich, dass er bis zum Exitus die Schafherde umkreisen oder die Furche (Ackergrenze) auf und ab laufen würde. Daher hat der Schäfer einen Reservehund dabei, um die Arbeitslast zu teilen. Doch wenn der Hütehund nicht genügend Beschäftigung hat und unterfordert ist, kommt er auf dumme Gedanken. Die Hunde teilen sich die Arbeit, doch jeder hat eigene Aufgaben, damit die beiden nicht in Rangkämpfe und Beziehungskonflikte abdriften: der eine sichert die rechte Seite, der andere ist für die linke Seite verantwortlich. Ganz nach dem Motto: one man, one big job. So sind die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar getrennt.

Gutes Job Design sorgt für

  • anstrengende Aufgaben außerhalb der Bequemlichkeitszone, ohne zu überlasten

  • jeder trägt Verantwortung

  • one man/woman, one big job statt eine Aufgabe wird auf verschiedene Personen aufgeteilt, so dass nie etwas eigenständig fertig gebracht wird

  • Aufträge sind klar formuliert und priorisiert

  • wer an einer Aufgabe mit Priorität arbeitet, darf zusätzlich keine Routinearbeit ableisten und sich so verzetteln: first things first, second things not at all

Beim außergewöhnlichen Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Dabei haben manche NeuschäferInnen die Neigung, 995 Schafe durchbrennen zu lassen oder sich selbst zu überlassen, um 5 ausbrechende oder streikende Schafe wieder einzusammeln. Dies müssen natürlich andere tun. Der Kapitän geht zuletzt von der Brücke!

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:
Arbeit kann Menschen unter- oder überfordern. In der Leistungsgesellschaft, in der schon 10-Jährige davon reden, dass sie keine Zeit hätten, wird natürlich lieber über Überlastung gesprochen und Geschäftigkeit vorgeschoben. Doch auch Unterforderung (Bore out - Syndrom als Krankheitsbild) kennzeichnet die Arbeitswelt. Product Design ist gang und gäbe, Job Design dagegen unbekannt. Job Design würde dafür sorgen, dass die richtige Person an der richtigen Stelle ist, richtig gefordert ist und Nachrangiges anderen überlässt.


inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Job Design und Assignment Control

Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler

Verschiedene Menschen, verschiedene Geschmäcker, verschiedene Verlockungen!Danke an für das Foto by Nathan Dumlao on Unsplash

Verschiedene Menschen, verschiedene Geschmäcker, verschiedene Verlockungen!

Danke an für das Foto by Nathan Dumlao on Unsplash

Der Schäfer kommuniziert mit seinen Tieren mit seiner Stimme und durch seine Körpersprache. Die Tiere, die als Art seit Millionen Jahren auf der Hut und ggf. auf der Flucht sind (nur die Erfolgreichen konnten ihre Gene und damit ihre Prädisposition weitergeben), haben einen siebten Sinn. Sie spüren, ob die Schäferin ihren Gesten oder Worten Taten folgen lässt oder eher nicht, ob sie meint, was sie sagt.

In der Kommunikation mit den Tieren müssen die Interessen der Tiere und des Schäfers zusammengedacht werden. Wenn die Schafe sich partout nicht vom Fleck bewegen wollen, könnte der Hütehund mit hohem Krafteinsatz die Schafe aufscheuchen und in eine bestimmte Richtung treiben. Oder der Schäfer lockt seine Leitschafe mit Leckerbissen, indem er zum Beispiel mit einer Brottüte raschelt und so Begehrlichkeiten weckt. Jede Kommunikation mit Menschen und Tieren muss dem Gegenüber einen Vorteil versprechen, um Veränderung zu bewirken. Der Vorteil muss natürlich größer sein als der Stress, der mit der Veränderung verbunden ist. Die Tiere lassen sich nur einmal enttäuschen. Der Schäfer, der nur mit der Brottüte (=Versprechen) lockt, aber nicht liefert, wird seine Schafe schnell wieder verlieren.

Erfolgreiche Kommunikation muss nicht nur logisch und wahrheitsgemäß sein. Sie muss auch einen Vorteil versprechen.

Erfolgreiche Kommunikation = Logik und Wahrheit + Rhetorik (Überzeugungskunst)

Schriftliche Kommunikation = Bericht u.a.

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Man kann die Tiere mit ihrem Vorteil locken oder mit Druck treiben. Die meisten Teams versuchen es zu Anfang mit Druck. Vielleicht weil man im Alltag zu oft die Peitsche statt Zuckerbrot spürt.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Menschen brauchen in der Kommunikation nicht nur Fakten, sondern auch einen Vorteil, um sich zu bewegen. Was für den einen ein Vorteil, ist für den anderen ein Nachteil. Deshalb ist es wichtig, die entsprechende Vorteile aus der Sicht des Gegenübers zu erkennen. Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

Auch ein Bericht darf nicht nur logisch sein und die Wahrheit widerspiegeln. Er ist so zu schreiben, dass bei der Leserin die gewünschte Aktion ausgelöst wird, zum Beispiel soll ein Kunde das Angebot lesen und dann unterschreiben, ein Beamter soll den Antrag lesen und bewilligen. Der mit der gewünschten Handlung verbundene Vorteil muss natürlich größer als der Aufwand und das Risiko sein, das mit der Unterschrift verbunden ist. Damit ein Bericht etwas bewirken kann, muss er auch lesbar sein. Weniger ist mehr!

Es kommt jedoch vor allem darauf, dass der Autor des Bericht vertrauenswürdig ist. Wer in der Vergangenheit leere Versprechungen gemacht hat, darf in der Gegenwart nicht darauf hoffen, dass jemand seinen Versprechungen traut. Das wissen sogar die dummen Schafe auf der Wiese.

inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Der Bericht

Zu wenig, zu spät, zu analog: #Impfzahlen #Impfleistung EU und D 👎 - Israel, US, DK 👍

Impfzahlen EU und Welt in %.png

Die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg = das normale bürokratische Business as usual statt europäischem Kraftakt. Danach sieht es in Europa und Deutschland aus. Die USA mit einem Covidioten als Präsidenten, die Dänen, die Briten sind schneller - und die Israelis sind rasant und vielleicht im April diesen Jahres fertig. Wir Europäer in 2029, wenn es so weiter geht. Als Soloselbständiger regt mich das sehr auf.

  • die Israelis haben mehr bezahlt (30$) als wir (12€) und kommen daher früher an den Stoff;

  • die Israelis haben das gemacht, worüber bei uns seit 25 Jahren gesprochen wird: ein voll digitalisiertes Gesundheitswesen;

  • die Israelis haben einen Extra-Deal mit den Herstellern getroffen: Impfstoff gegen Impfdaten (für Nachuntersuchungen?!), wir haben Datenschutz;

  • die Israelis haben eine zentrale Organisation - wahrscheinlich sind die Verantwortlichkeiten klar definiert und niemand kann sich aus der Verantwortung stehlen. Wir haben Brüssel, Berlin, 26 andere Regierungschef und die Bundesländer. Das Europäische Parlament hat keine Mitsprache und keine Kontrolle.

  • Die Israelis haben bei 9,3 Millionen Einwohnern anscheinend 400 Impfzentren, Baden-Württemberg mit 11,07 Millionen genau 10 zentrale Impfzentren und um die 60 Nebenstellen. Wow!

  • die Israelis haben eine Werbekampagne fürs Impfen laufen. Bei uns nichts außer die ollen Plakate für Safer Sex und Juckts im Schritt… Angeblich 50% des kritischen Pflege- und Krankenhauspersonals verweigert die Impfung. Auch Ärzte haben Angst. Keine eine Werbekampagne, um die Ängste der Menschen aufzugreifen und Vertrauen in die Impfung zu schaffen. Die einzigen die werben, sind die Covidioten - nur in die andere Richtung. Das Sterben geht also in den Altenheimen weiter, weil PflegerInnen sich nicht impfen lassen. Wie wichtig Werbung ist, weiß jeder Werbefuzzy um die Ecke. Was macht eigentlich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung????

  • der Europäische Rat ist eine Black Box, wo jeder gegen jeden kämpft und am Schluss ist wahrscheinlich ein fauler Kompromiss herausgekommen. Laut Spiegel wollte Macron die heimische Wirtschaft pushen (Sanofi ist aber fürs erste gescheitert), Kazynski war angeblich zu knickig und Merkel angeblich zu weich. Man hat nur 2,7 Mrd. für Impfstoff ausgegeben - die Rettung der Lufthansa war Merkel ein Drittel davon wert (so Jutta Paulus, MdEP).

  • Ich plädiere nicht für Impfnationalismus. Aber wir brauchen eine bessere und schnellere EU!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wenn man in dieser Jahrhundertkrise nicht effektiv zusammenarbeiten kann, welchen Gong braucht es noch!!!!!

Quellen:

https://www.livemint.com/science/health/how-israel-was-able-to-give-covid-vaccine-to-15-of-its-population-in-2-weeks-11609927183734.html

https://www.spiegel.de/international/europe/the-planning-disaster-germany-and-europe-could-fall-short-on-vaccine-supplies-a-3db4702d-ae23-4e85-85b7-20145a898abd

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Selbst noch unter Covidiot Trump kommen die USA schneller in die Puschen. Auch Brexit-UK. Die EU muss endlich liefern.

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Die Israelis wollen sich aus der Krise herausgeimpft haben - im April diesen Jahres. Da soll es laut Herrn Spahn bei uns erst richtig losgehen.

Sprechen Sie Ihre Abgeordneten an, teilen Sie diese nackten Zahlen. Wir brauchen ein Ruck in Deutschland und Europa! Die Lahmarschigkeit muss ein Ende haben!!!!!!!

Danke für Photo by ThisisEngineering RAEng on Unsplash

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80% aller Führungskräfte halten mehr als die Hälfte aller Meetings (60%) für unproduktiv und ineffizient. Was hilft gegen multiplizierte Zeitverschwendung und die Meeting-Show der Kollegen/Innen?

Die Schäferin muss auch viele Gespräche führen. Hütehund und Schafe brauchen Anweisungen, die Bauern müssen gebauchpinselt werden, damit sie ihre Erntereste an die Schafe abtreten, Vereinbarungen mit Behörden für die Landschaftspflege und mit Fleischkunden müssen geschlossen werden, Dienstleister zum Beispiel zum Scheren der Tiere müssen angeworben und eingenordet werden...

Diese Besprechung sind jedoch kurz und knapp, weil Ziele und Aufgaben klar definiert und maximal 2-3 Parteien involviert sind. Es ist glaskar, was nach dem Gespräch erreicht sein soll: der Hütehund soll die Schafe von rechts nach links treiben, die Schafe sollen dem Schäfer folgen, morgen darf man auf die Wiese von Bauer Heinrich..

Effiziente Sach-Meetings erfordern

  • wenige, dafür relevante Tagesordnungspunkte

  • jeder Tagesordnungspunkt hat eine verantwortliche Person

  • stramme Sitzungsleitung (Klarheit darüber, was erreicht werden soll, die TeilnehmerInnen kennen schon im Vorfeld die Tagesordnung und sind inhaltlich auf dem Laufenden, Einhaltung des Zeitplans mit Bio-Pausen, Gesprächsleitung und ausschweifende Redebeiträge auf den Punkt bringen, Beachtung von Wortmeldungen, keine Sitzung ohne Beschlüsse "Was ist zu tun? Bis wann? Von wem?)

  • Dissens kommt vor Konsens

  • Follow up und Follow-Through

Bei jährlichen Beziehungs-Gesprächen unter vier Augen sollte folgendes zur Sprache kommen:

  • Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit? Was nicht? Was sollte man anders machen?

  • Was kann ich als Chef tun, damit Sie leichter und wirksamer arbeiten?

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Dabei fallen zwei Arten von Teams auf: die einen machen sich ohne Plan an die Arbeit, jeder macht, was er für richtig hält, bis das totale Chaos ausgebrochen ist. Andere besprechen sich penibel, stellen Fragen und testen die Teamaufstellung in Trockenübungen. Mit dieser Vorbereitung hat man einen deutlichen Vorsprung gegenüber den planlosen Teams. Es passieren immer noch Fehler, doch alles läuft ruhig und kraftschonend.


Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Man muss miteinander reden. Dissens führt zu besseren Lösungen. Doch folgenloses und zweckloses Palavern kosten Zeit und Nerven. Eine sehr praktische Lösung, um Meetings kurz und knapp zu halten, ist es, die Stühle aus dem Raum zu bringen. Sobald es sich die Teilnehmerinnen mal gemütlich gemacht haben, gibt es keinen Grund sich zu beeilen und wieder an die Arbeit zu gehen. Krankenhausärzte, bei denen jede Minute über Leben und Tode entscheiden kann, machen wichtige Patientenbesprechungen im Stehen. Dabei will niemand das Meeting durch Nebensächlichkeiten in die Länge ziehen. Das wollte vielleicht auch der Liebe Gott, weshalb sie uns Menschen nur einen HIntern, aber dafür zwei Beine gegeben hat. Ebenso eine Zunge und zwei Ohren. Zuhören und in Bewegung bleiben heißen vielleicht die Messages!

inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Die Sitzung

Erleben und lernen: mit und an der Aufgabe wachsen

Danke @successpictures

Danke @successpictures

Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue. (Kurt Tucholsky)

Schäfer, Schafe und Hütehund müssen auch lernen. Neue Arbeitsmittel erleichtern dem Schäfer die Arbeit, doch Veränderung stresst den Schäfer genauso wie alle Menschen. Die Achillesferse der Schafe sind ihre Klauen. Die müssen oft gereinigt und versorgt werden. Das kann man auf die althergebrachte Art tun, indem man das Schaf fängt und zur Klauenpflege auf den HIntern wuchtet. Oder man nutzt die Schäferknochen schonende Variante der Apparatur “Klauenpflegestand”.

Der Klimawandel (2020: der dritte trockene Sommer in Folge), die Rückkehr des Wolfes nach Mitteleuropa, der Flächenfraß ... erfordern ebenfalls ständiges Lernen und Anapssung.

Der richtige Hütehund hat den Hüteinstinkt auch im Blut. Doch es ist Lernprozess, bis das richtige Maß an Aggressivität erreicht ist. Nicht zu wenig, damit die Schafe Respekt haben, nicht zu viel, damit sie nicht in Panik vor dem Hund flüchten oder der Hund gar Schafe verletzt.

Der Hütehund, der vor dem verärgerten Zicklein zurückweicht, ist noch zu weich. Wer die Schafe blutig beißt, ist hingegen zu brutal. Die Mischung machts. Auch Hunde müssen lernen.

Leitschafe müssen in die Verantwortung für die Herde hineinwachsen. Ohne die Leitschafe, die der Herde signalisieren: alles ok, lässt sich die Herde nicht von der Stelle bewegen.Die Leitschafe lernen dem Schäfer zu vertrauen. Im Gegenzug gibt es dafür auch immer wieder ein Leckerli. Hund, Schafe, Schäferin - alle lernen. Jede auf ihre Weise. Es handelt sich jedoch um kein abstraktes Lernen, sondern um ein Lernen an der konkreten Aufgabe. Nicht nur Menschen wachsen mit und an ihren Aufgaben. Lernen bedeutet, der Hund das, was er schon kann, noch besser machen. Er soll aber auch kein Leitschaf oder kein Schäfer werden. Stärken entwickeln statt Schwächen ausbügeln, lautet das Motto.

Der traditionelle Hütehund ist der deutscher Schäferhund. Doch der wurde schon längst ausgemustert, weil andere Rassen bessere Eigenschaften für spezielle Hüteaufgaben (Grenzen sichern, in einen Anhänger hineintrieben...) haben. Offenheit für andere Gruppen und Kulturen macht leistungsfähiger.

Aufgabe, an der man wächst = verlangt, dass man an sein Limit kommt und darüber hinaus muss, und für ein konkretes Ergebnis Verantwortung übernimmt.

Die Aufgabe muss zu den Stärken des Lernenden passen. Menschen und Tiere können meistens nicht aus ihrer Haut und werden nur in den Bereichen wirklich gut, in denen sie schon gut sind.

Loben, aber nicht zu viel = wer glaubt, die Anerkennung des Chef sicher zu haben, wird sich nicht mehr so doll ins Zeug legen. Ausnahme: junge Menschen und Menschen in einer Lebenskrise.j

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Auch hier wachsen das Team und die einzelnen Teammitglieder an der Aufgabe, die Schaf von A nach B zu führen. Der Beginn ist ein Sprung ins kalte Wasser, die Lernkurve ist steil, aber schaffbar, weil die Schafe ins Ziel kommen müssen. Das Team erlebt, wie wichtig es ist zu kommunizieren, Prioritäten zu setzen, Ressourcen zu schonen... und kann daraus lernen. Natürlich kann man dies auch anderswo lernen. Doch beim Schafe Hüten ist der Lerneffekt besonders groß, weil die Konsequenzen von Fehlern sofort deutlich werden. Es prägt sich unauslöschlich ins Gedächtnis ein, wenn die Schafe weglaufen, weil man sich mit den Kollegen nicht abgestimmt hat oder sich um Lämmchen kümmert und die ganze Herde sich alleine auf den Weg macht.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Lernen ist ein ständiger Prozess. Es ist nicht die Frage ob Lernen stattfindet, sondern was man lernt. Steuert man das Lernen in Richtung mehr Effizienz, mehr Effektivität oder lernen die Menschen in der Organisation die vollendete Beherrschung des Jobmikado: "wer sich zuerst bewegt, kann einen Fehler machen und hat verloren." in Verbindung mit: "Große Worte ersetzen Taten".


inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Menschen entwickeln & fördern

Kontrolle = Früherkennung

Nicht ob man kontrolliert, sondern wie man kontrolliert ist die Frage: demotivierend durch Mikromanagement oder stichprobenartig und Gesicht wahrend (nötiges Kontrollminimum).


Oft sieht es so aus, als ob der Schäfer jeden Tag damit verbringt, seinen Schafen beim Fressen zuzuschauen. Mitnichten. Sie kontrolliert, ob ihre Schafe normal fressen, normal auftreten und normal ausschauen. Kein Appetit, humpeln, Lethargie etc. können auf gesundheitliche Probleme hindeuten. Man könnte von fürsorglicher Kontrolle sprechen.

Eine steuernde Form der Kontrolle ist es, wenn ein mobiler Zaun oder ein wachsamer Hütehund Grenzen setzen und bewachen. Denn auch für Schafe gilt: woanders ist das Gras immer grüner.

Ohne solche fürsorglichen und steuernden Kontrollen würden die Schafe gesundheitlich leiden und Verbotenes oder das Falsche fressen. Kontrolle gehört somit zum Alltag eines Schäfers.

Früherkennung = je früher ein Problem erkannt wird, desto leichter das Gegensteuern und die Lösung.

persönlicher Augenschein schlägt Berichte, die beschönigen oder einfach nicht alles erfassen können.

Die Einhaltung von Vereinbarungen/Grenzen muss wasserdicht kontrolliert werden.

Beim Teambuilding mit Schafen schlüpft ein Team in die Rolle von Schäfer und Hund (ein guter Hund ersetzt 10 Schäfer + Schäfer = Team). Hierbei kommt es auch darauf an, dass das Team bestimmte Grenzen hält, damit die Schafe nicht auf fremde Wiesen laufen und Flurschaden anrichten oder in die Pferdekoppel eindringen und die Pferde scheu machen.

Übertragen auf die Welt der Wirtschaft heißt das:

Zu viel Kontrolle ist schlecht, weil sie Zeit frisst und als Mikromanagement Menschen demotiviert und in die innere oder tatsächliche Kündigung treibt. Zu wenig Kontrolle führt zu MIssbrauch und Skandalen. Auf das richtige Maß kommt es an. Der andere soll wissen, dass er kontrolliert werden kann, und ein Erwischt werden Konsequenzen hat

inspiriert von: Fredmund Malik, Führen Leisten Leben, Wirksames Management für eine neue Welt. Kontrollieren

Statistik des Missmanagements - Covid Impfungen

Quelle: Vaccine Tracker Bloomberg, Stand 6. Januar 2021

Quelle: Vaccine Tracker Bloomberg, Stand 6. Januar 2021

Quelle: Bloomberg Vaccine Tracker, Stand 6. Januar 2021

Quelle: Bloomberg Vaccine Tracker, Stand 6. Januar 2021

Seit ungefähr einem halben Jahr zeichnet sich ab, dass es Anfang 2021 mit dem Impfen los geht. Alle warten darauf. Menschen sterben, Menschen gehen pleite, Menschen sind zu Hause eingesperrt .

Es läuft in Deutschland sehr bescheiden. Damit man pünktlich starten kann, muss im Vorfeld gründlich vorbereitet und organisiert werden. Das weiß jeder, der in irgendeiner Form Verantwortung trägt. Dies ist in Deutschland und der EU offensichtlich nicht geschehen. Das legen zumindest die ersten Impfzahlen nahe. Können wir nicht einmal Bürokratie Bürokratie sein lassen? Braucht es für jede Impfung noch ein Pfund Papier? Warum wurden die ErstimpferInnen (Menschen über 80 Jahre) erst jetzt angeschrieben.

Wer hat wo wann geschlafen? Es gibt immer viele gute Gründe, warum etwas nicht funktioniert. Doch nicht einmal die Basics haben funktioniert: die Kommunikation mit der Bevölkerung, sprich Werbung für die Impfung. Die einzigen, die kommuniziert haben, waren die Covidioten - nur in die andere Richtung. Wo sind die Plakatwände und Werbespots, die die Impfängste in der Bevölkerung auffangen. Nicht einmal das Pflegepersonal konnte man überzeugen. Was macht eigentlich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung? Gab es kein Geld mehr Corona-Impf-Plakate?

Israel ist schon im zweistelligen Bereich, Deutschland hat noch nicht einmal die Prozentmarke geknackt, Frankreich hat gerade mal begonnen. Selbst die USA unter Covidiot Trump sind schon weiter. Und dass der Wüstenstaat der Vereinigten Arabischen Emirate vor uns liegt, muss man auch erst mal verdauen. Ich dachte, der Stoff kommt aus Mainz.

Was soll das für ein Missmanagement?